Verhaltenstherapeutische Behandlung

Verhaltensauffälligkeit bei Hunden und Katzen

Verhaltensauffälligkeiten treten bei Hunden und Katzen gelegentlich auf. Dabei müssen echte Verhaltensprobleme von Erkrankungen unterschieden werden.

Erkrankungen mit Auswirkungen auf das Verhalten

Bei verschiedensten Erkrankungen können Tiere verhaltensauffällig werden. So können Tiere mit schmerzhaften Gelenkserkrankungen plötzlich aggressives Verhalten an den Tag legen. Bei einer Schilddrüsenüberfunktion werden die Tiere, zu meist Katzen, nervös und können unsauber werden. Angst, Aggression, langsames Lernen oder Müdigkeit sind bei einer Schilddrüsenunterfunktion möglich. Eine Blasenentzündung oder Erkrankungen, die mit viel trinken einhergehen können ein Unsauberkeitsproblem vortäuschen.
Deshalb ist bei Verhaltensproblemen immer zunächst eine krankhafte Ursache auszuschließen.

Verhaltensauffälligkeiten beim Hund

Hunde übernehmen oft die Rolle des Partners, guten Freundes oder des Kinderersatzes. Diese Situation birgt jedoch erhebliche Schwierigkeiten, da solche Tiere eine ranghohe Position im Familienrudel einnehmen. Viele Probleme wie Aggressivität, aufdringliches Verhalten oder Betteln resultieren daraus.
Wir beraten Sie gerne und stehen Ihnen mit Tipps und Tricks zur Seite.

Verhaltensauffälligkeiten bei der Katze

Das Hauptproblem Nummer Eins bei der Katze ist Unsauberkeit. Wenn keine krankhafte Ursache gefunden werden kann, ist meist Stress für diese unangenehme Eigenart verantwortlich. Stressauslöser gibt es viele, weshalb ein ausführliches Gespräch über Verhaltensfaktoren essenziel ist. In den meisten Fällen kann durch Änderung bestimmter Umstände eine Lösung des Problems gefunden werden. Dieses erarbeiten wir gerne in einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen.

Naturheilkundliche Behandlung

Naturheilkundliche Behandlung wie zum Beispiel Bachblüten, können in vielen Fällen zu einer Besserung oder Lösung des Problems führen. Sie wirken mild und erzeugen keine Nebenwirkungen. Deshalb werden sie in unserer Praxis sehr gerne und mit großem Erfolg angewendet.

Medikamentelle Behandlung

Neben den alternativen Behandlungsformen stehen uns natürlich auch schulmedizinische Medikamente zur Verfügung. So kann bei sexuell aktiven oder aggressiven Rüden ein Hormonchip implantiert werden, um zu prüfen, ob eine Kastration sinnvoll wäre.
Psychopharmaka greifen in den Neurotransmitterhaushalt ein und können bei starken Angststörungen und "Hundealzheimer" begleitend zu einer Verhaltenstherapie angewendet werden.

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis, wir beraten Sie gerne!