Parvovirose

Die hochansteckenden Parvoviren , welche eine enge Verwandtschaft mit dem Erreger der Katzenseuche aufweisen, werden von infizierten Hunden millionenfach über den Kot ausgeschieden.
Besonders bei Welpen und nicht ausreichend geimpften Tieren verläuft die Erkrankung tödlich.

Übertragung

Die Übertragung läuft über Nasen- und Mundschleimhäute, wobei Ihr Hund nur an einer kontaminierten Fläche schnuppern muss. Jeder Hundehaufen stellt praktische eine Gefahr da. Parvoviren können bis zu 6 Monate in der Umwelt überleben und sind sehr widerstandsfähig gegenüber Hitze, Kälte oder Desinfektionsmittel.

Erkrankte Hunde müssen sofort in tierärztliche Intensivbehandlung und trotz aller Maßnahmen können vor allem jüngere Hunde daran sterben.

Aus diesem Grund ist eine Schutzimpfung unumgänglich!

Symptome

Es dauert 3-7 Tage bis die ersten Anzeichen auftreten. Fieber und Abgeschlagenheit sind der Beginn. Im weiteren Verlauf kommt Erbrechen und ein schwerer, meist unstillbarer blutiger Durchfall hinzu. Das Virus braucht zur Vermehrung Zellen, welche sich schnell teilen. Diese Zellen kommen besonders bei Welpen im Darm, Herzmuskel und im sich entwickelnden noch unreifen Immunsystem vor.
Sehr junge Welpen können auch ohne vorherige Krankheitssymptome versterben, diese geschieht wegen eines akutem Herztodes.
Überlebende Hunde können dauerhafte Herzschäden davontragen.

Impfung

Es ist wichtig Ihren Liebling gegen diese hochansteckende Krankheit zu schützen. Dafür gibt es eine Schutzimpfung.

Grundimmunisierung:
Welpen werden im Alter von 8 Wochen das erste Mal geimpft. Danach folgen zwei weitere Impfungen im Abstand von vier Wochen.

Hunde die älter als 16 Wochen sind und der Impfstatus unbekannt ist, werden zwei Mal im Abstand von vier Wochen geimpft um die Grundimmunisierung zu erhalten.

Danach wird jährlich die Impfung wiederholt.

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis – wir beraten Sie gerne!



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