Leukose der Katze

Das Katzenleukämievirus, abgekürzt FeLV, verursacht die weltweit verbreitete Virusinfektion Feline Leukämie. Beinahe jeder 6. Todesfall bei katzen wird durch dise Krankheit verursacht.

Übertragung

Selbst gesund wirkende aber infizierte Katzen übertragen den Erreger und können so ihre Artgenossen durch gegenseitiges Lecken und Fellpflege, Beißen, Futternäpfe und Katzentoiletten anstecken. Es können Jahre vergehen bis die Krankheit nach der Ansteckung ausbricht und in dieser Zeit wird der Erreger millionenfach mit dem Speichel ausgeschieden. Aus diesem Grund ist es zwingend notwendig infizierte Katzen von gesunden getrennt zu halten.

Symptome

Einige Wochen nach der Infektion:

  • Mattigkeit
  • Schlechtes Allgemeinbefinden
  • Fieber
  • Abmagerung
  • Blasse Schleimhäute

 Da die Krankheit auch erst Jahre danach ausbrechen kann, kann sich die Katze nach den anfänglichen Symptomen erholen, bis beim Ausbruch unterschiedliche Symptome ausgebildet werden.
Die Entwicklung von bösartigen Tumoren in Brust- und Bauchhöhle kommt hier häufig vor, doch die größte Gefahr ist die Schwächung des Immunsystems, wodurch die Katze für andere oft tödlich verlaufende Infektionskrankheiten anfälliger wird.
Nicht geimpfte Katzen sind also schutzlos den Infektionserregern aller Art ausgeliefert.

Diagnose und Schutz

Durch eine Untersuchung des Blutes kann der Tierarzt feststellen, ob die Katze mit dem Virus infiziert ist. Um die Krankheit zu verhindern, ist die sicherste Methode einen Schutzimpfung, welche sehr sicher ist und gute Immunität verleiht.

Ab einem Alter von 9 Wochen findet die erste Impfung statt und wird nach 4 Wochen wiederholt. Danach wird jedes Jahr die Impfung aufgefrischt.

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis – wir beraten Sie gerne!