Leptospirose

Die Leptospirose ist eine ansteckende bakterielle Infektionskrankheit, an welcher auch der Mensch erkranken kann. Die gefährliche Bakteriengruppe nennt sich Leptospiren. Weitere Namen für die Leptospirose sind Stuttgarter Hundeseuche oder Weilsche Krankheit.

Übertragung

Da diese Krankheit eine Zoonose ist, kann sie sowohl vom Hund auf den Menschen als auch anders herum übertragen werden. Verbreitet wird der Erreger über Urin, Ratten, Füchse, Mäuse oder Wildschweine. Über die Schleimhaut werden die spiralförmigen Bakterien aufgenommen, doch selbst in kleine Hautwunden und Risse können die Leptospiren durch einen scheinbar intakte Haut eindringen.
In Pfützen und stehenden Gewässern können die Bakterien einige Zeit überleben, weshalb hier eine große Ansteckungsgefahr besteht.

Symptome

Durch eine massive Vermehrung der Bakterien können in einigen Fällen Hunde ohne erkennbare Anzeichen plötzlich versterben.
Nach 5-14 Tagen kommt es zu einem Ausbruch der Erkrankung nach der Infektion, wobei es in der Regel milde beginnt mit grippeähnlichen Anzeichen. Danach kann man vermehrte Wasseraufnahme und Harnabsatz beobachten.
Die Leber und die Nieren werden im weiteren Verlauf geschädigt und es kommt zur Gelbsucht und Nierenentzündung mit anschließendem Nierenversagen und schließlich endet sie tödlich.
Erkrankte Hunde leiden unter Schmerzen, besonders bei Druck in der Nierengegend oder beim Aufstehen.
Wenn der Hund die Krankheit überlebt, können chronische Nierenschäden zurückbleiben.

Schutz

Eine Schutzimpfung kann Ihren Liebling vor solch einem Schicksal bewahren. Um die Grundimmunisierung zu erlangen, werden Welpen im Alter von 8 Wochen drei Mal im Abstand von 4 Wochen geimpft.
Ältere Hunde
oder Hunde mit unbekanntem Impfstatus werden zwei Mal im Abstand von zwei Wochen geimpft.
Danach findet eine Auffrischung jährlich statt.


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