Leishmaniose

Leishmaniose ist eine Infektionskrankheit, welche über den Stich der Sandmücke übertragen wird. Hierbei werden Leishmanien über das Blut zu den verschiedenen Organen transportiert und richten dort großen Schaden an.
 

Vorkommen

Leishmaniose kommt in den Tropen, als auch im Mittelmeerraum und Asien vor. Durch den Klimawandel, tritt die Sandmücke seit den 1980er Jahren zunehmend in Deutschland auf. Die Folge daraus ist, dass verstärkt Fälle von Leishmaniose bei Tieren, als auch vereinzelt bei Menschen auftreten.
 

Übertragung

Die Sandmücke und auch die Asiatische Tigermücke, welche zur Familie der Schmetterlingsmücken gehört, überträgt durch ihren Stich die protozoischen Pariasiten der Gattung Leishmania.

Die Krankheit hat eine Inkubationszeit von 3-18 Monaten.

Symptome

Zu den Symptomen gehören:

  • symmetrischer Haarverlust
  • Hautentzündungen
  • Gewichtsabnahme bei gutem Appetit
  • Fieberschübe
  • Anämie
  • Durchfall

Diagnose

Um festzustellen, ob Ihr Tier Leishmaniose hat, ist es nötig eine Antikörperbestimmung über das Blut vornehmen zu lassen.
 

Prophylaxe

Um Ihren Liebling vor der Infektionskrankheit zu schützen, ist der Schutz gegen die Stechmücken wichtig. Hierzu kann man Mückennetze vor den Fenstern anbringen, Insektenspary benutzen und darauf achten, keine nächtlichen Spaziergänge zu unternehmen.
Zudem gibt es die Möglichkeit Ihren Hund gegen Leishmaniose impfen zu lassen. Hierzu wird eine Grundimmunisierung durchgeführt und dann muss für den Erhalt des Schutzes die Impfung regelmäßig wiederholt werden.

Doch nicht nur unsere Lieblinge müssen geschützt werden. Leishmaniose gehört zu den Zoonosen. Das bedeutet, dass Sie sich an Ihrem erkrankten Liebling mit dieser unheilbaren Erkrankung anstecken können.