Hepatitis contagiosa canis (H.c.c)

Diese Viruserkrankung ist weltweit verbreitet. Es handelt sich hierbei um eine ansteckende Leberentzündung, für welche Haushunde die höchste Empfänglichkeit haben.
Hauptsächlich wird die Krankheit von infizierten, aber gesund wirkenden Hunden übertragen. Doch nicht immer ist ein direkter Kontakt nötig. Außerhalb des Tieres kann der Erreger mehrere Monate überleben, weswegen eine indirekte Ansteckung, z.B. über Gegenstände, möglich ist.
Noch monatelang danach können Hunde, die die Erkrankung überstanden haben Hepatitisviren ausscheiden und verbreiten.

Symptome

2-5 Tage nach der Ansteckung beginnt die Krankheit auszubrechen. Anzeichen sind:

  • Fieber
  • Abgeschlagenheit
  • Erbrechen 
  • Durchfall
  • Schwellung der Lymphknoten

Später kommt es dann zu Einblutungen in die Maulhöhle, die Augenkammer und weitere Körperhöhlen. Häufig kommt eine vorübergehende Hornhauttrübung am Auge sowie chronische Nierenschäden vor.
Ein typisches Zeichen ist die Berührungsempfindlichkeit in der Leberregion. Da die Leber geschädigt wird, treten Störungen in der Blutgerinnung auf.

Innerhalb von wenigen Stunden kann ein junger, ungeimpfter Hund symptomlos versterben, hier wird oft irrtümlich eine Vergiftung angenommen.
Mehr als 50% der ungeimpften Tiere versterben trotz Behandlung. Ein Hund, welcher die Krankheit überlebt, zeigt eine verringerte Gewichtszunahme und kann unter einer chronischen Leberentzündung leiden.

Schutz

Um Ihren Liebling zu schützen, findet eine Grundimmunisierung im Alter von 8 Wochen statt, welche zwei Mal wiederholt wird im Abstand von 4 Wochen.
Wenn Ihr Hund älter ist als 16 Wochen oder einen unbekannten Impfstatus hat, wird zwei Mal im Abstand von 4 Wochen geimpft um die Grundimmunisierung zu erlangen.
Nach einer erfolgreichen Grundimmunisierung wird die Impfung jährlich aufgefrischt.

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