HD- und ED-Röntgen beim Hund

Eine Röntgenuntersuchung ist zur Diagnostik einer Hüftgelenksdysplasie (HD) oder Ellbogendysplasie (ED) wichtig. In der Tierarztpraxis steht uns dazu ein digitales Röntgengerät zur Verfügung, mit dem notwendige Röntgenbilder gleich vor Ort angefertigt werden können. Im Anschluss besprechen wir mit Ihnen die Befunde und können bei Bedarf eine Behandlung einleiten.

Was bedeutet HD und ED?

HD steht für Hüftgelenkdysplasie. Dabei handelt es sich um eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Der Oberschenkelkopf liegt nicht tief genug in der zu flachen Gelenkspfanne.  Diese Fehlbelastung führt im Laufe der Zeit zu Arthrosen, die den Hund stark beeinträchtigen können.  Besonders die Rassen Labrador, Golden Retriever, Berner Sennenhund, Deutscher Schäferhund und Rottweiler sind von dieser Erkrankung betroffen. Die Veranlagung für HD wird vererbt und kann von Umweltfaktoren wie Ernährung und Haltung beeinflusst werden.

ED bedeutet Ellbogendysplasie. Sie entsteht, wenn die gelenkbildenden Kochen Elle, Speiche und Oberarm nicht exakt zueinander passen. Bilden die Gelenkflächen von Elle und Speiche eine Stufe oder wird der Knorpel anderweitig geschädigt, führt das zu einer chronischen Gelenkentzündung, die langfristig Arthosen zur Folge hat. Diese sind sehr schmerzhaft.  Die Veranlagung zur ED kann genauso wie die HD vererbt werden.

Zuchtuntersuchung auf HD oder ED

Die vom Verband geforderte Untersuchung von Rassehunden auf HD und ED ist in unserer Praxis selbstverständlich möglich.
Bei der Röntgenuntersuchung muss Ihr Tier einen kurzen Moment ruhig und entspannt auf dem Röntgentisch liegen. Nur dann ist eine perfekte Lagerung möglich. Hierfür wird von den meisten Zuchtverbänden eine Narkose vorgeschrieben, weshalb ihr Hund am Tag der Untersuchung nüchtern bleiben sollte.
Für eine lückenlose Dokumentation benötigen wir die Unterlagen des Vereins, sowie die Ahnentafel.
Bei Bedarf schicken wir für Sie die entsprechenden Unterlagen an Ihren Zuchtverband.