FIP - Feline Infektiöse Peritonitis

Feline Infektiöse Peritonitis bedeutet so viel wie ansteckende Bauchfellentzündung und lässt sich nicht sicher nachweisen. Die Infektionskrankheit kann durch „harmlose“ Coronaviren ausgelöst werden, welche sich im Dünndarm vermehren und zum gefährlichen „FIP-Virusmutieren.
Warum diese Mutation des Virus stattfindet ist immer noch unklar, doch nur dann besitzt das Virus die bedrohlichen Eigenschaften für Ihren Liebling.

Übertragung

Kot und Speichel sind die Hauptelemente bei der Übertragung des Virus, aus diesem Grund infizieren sich Katzen meistens durch das Schnuppern an Katzenkot oder über Futterschalen.
Nach dem Verlassen des Darmtrakts wird das „FIP-Virus“ über das Blut in die inneren Organe transportiert.
Viele Katzen infizieren sich an dem Darmvirus, ohne krank zu werden.

Symptome

Anfangsstadium:

  • Fieber
  • Appetitmangel
  • Abmagerung

2.Stadium, welches man in zwei Ausprägungen unterscheidet: 

Feuchte Form
Sie geht mit einer Bauchwassersucht und einer Abmagerung der erkrankten Katze einher. Auffällig ist der dicke, mit Flüssigkeit gefüllte Bauch. Es kann auch zur Flüssigkeitsansammlung in der Brusthöhle kommen. Durch die typischen Flüssigkeitsansammlungen lässt sich leichter eine Diagnose stellen.
Trockene Form
Hier kommt es zu einer Entzündung der Leber, Nieren und der Milz und wird mit Fieberschüben und Atembeschwerden begleitet.
Eine Diagnose ist schwieriger zu stellen, da das typische Anzeichen wie bei der feuchten Form fehlt.

 

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit von Mischformen beider Arten.
Die Feline Infektiöse Peritonitis führt immer zum Tod und es gibt bislang keine lebensrettende Behandlungsmöglichkeit.
Besonders junge Katzen zwischen sechs Monaten und zwei Jahren, sowie ältere Tiere ab 14 Jahren erkranken an der tödlichen Krankheit.

Diagnose und Schutz

Durch weiterführende Labortest kann festgestellt werden, ob Ihr Liebling bereits Kontakt mit Coronaviren hatte, da sie Antikörper aufweisen. Bei Verdacht auf die feuchte Form ist es möglich festzustellen, ob es sich um den krankheitsauslösenden Erreger handelt.
Zum Glück kann man die Krankheit durch eine Schutzimpfung verhindern. Es handelt sich hierbei um eine Schluckimpfung, welche in die Nase geträufelt wird.
Die erste Impfung findet mit 16 Wochen statt und wird nach 4 Wochen wiederholt um die Grundimmunisierung zu erhalten. Dann wird die Impfung jährlich wiederholt.
Nach jeder Impfung ist Ihr Liebling weniger gefährdet an FIP zu erkranken, doch es ist zu beachte, dass bei einer Katze, die bereits Antikörper aufweisen die Wirkung der Impfung reduziert ist.

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